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Mysteriöse wunderbare Welt

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Würde

Ich denke, dass der Begriff der Würde, so vielfach und unterschiedlich er auch verstanden werden kann, doch sehr gut umschreibt, worum es in erster Linie geht, nämlich um mich selbst.

Entweder ich habe Würde oder eben nicht, sie kann mir nicht wie ein Titel oder eine Auszeichnung verliehen werden, ich kann sie nirgendwo kaufen oder erwerben und mir auch nicht verdienen, ich kann sie letztlich nur leben.

Ich verstehe unter Würde das Bewusstsein meiner Bedeutsamkeit in der Welt und in der Gesellschaft, weniger das eines Wertes. „Meine“ Würde - wenn ich sie denn habe - lässt mich das Richtige und Angemessene tun, aber auch das in meinem Verständnis Notwendige.

Doch bevor ich das Angemessene und Notwendige überhaupt tun kann, muss ich mir bewusst sein, was ich bin, was ich hier auf der Erde und in dieser Gesellschaft mache, was vielleicht meine Aufgabe ist.

In genau dieser Reihenfolge: Was bin ich? Was tue ich hier? Was ist meine Aufgabe? Das sind die Fragen, die ich klären will und auch muss, will ich mich meiner eigenen Existenz als würdig erweisen.