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Innen und Außen sind eins!

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Meister meiner selbst sein!

Das will ich sein. Was auch sonst? Wie ich mich als Kind, als Jugendlicher, als Student, als Partner, als Vater und im Beruf verhalten habe, das kann man mit dem Lauf einer Kugel in einem Flipperautomaten vergleichen. Ich reagierte auf das, was mir begegnete, doch nicht ich reagierte, es reagiert einfach.

Und auch meine Reflexionen waren durch das bedingt, was mir begegnete. Angefangen hat das als Embryo, da begann die Bildung des neuronalen Netzwerks, das sich dann immer weiter ausbaute. Dieses Netzwerk ist wie ein Spinnennetz, das den Eindruck eines „Ich“ in mir entstehen lässt, wenn ich mich mit dem, was ich denke und tue identifiziere.

Doch erst, wenn ich erkenne, dass es dieses „Ich“ nicht wirklich gibt, es nur ein sprachliches „Ich“ ist, erst dann kann ich nach Antworten suchen. Solange ich mir aber nicht bewusst bin, dass ich selbst es bin, der sich die Werkzeuge formt, die dann mich formen, bleibe ich in dem Spinnennetz gefangen.

Ich gehe da mit McLuhans Gedanke konform, dass alles, was ich nutze, letztlich eine Extension meines Körpers ist, so wie das Rad eine Erweiterung meiner Gehwerkzeuge oder der Computer eine Erweiterung des Gehirns ist, der Funktionalität, die das Gehirn hat.

Wer Websites baut, der weiß, dass der Inhalt nur ankommt, wenn die Gestaltung „passt“, es zählt die Plattform; das Medium ist die Botschaft. Will ich einen spezifischen Inhalt kommunizieren, brauche ich das passende Medium. Hier ein Beispiel. Gleicher Inhalt, doch andere Gestaltung. Ganz klar: Gestaltung toppt Inhalt!

Und genau das gilt auch für mein Leben!

Er, der andere kontrolliert, mag machtvoll sein, aber er, der sich selbst gemeistert hat ist immer noch mächtiger.
Laozi

Klingt verrückt, ist es aber nicht.