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Sein, der ich bin!

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Eins und doch zwei ...

Der Janus-Kopf ist für mich ein stimmiges Symbol für die zwei Seiten unserer Existenz, die geistige, wobei ich darunter nicht nur Verstand und Denken verstehe, sondern den Geist als Grundlage jeglicher Erscheinung und auf der anderen Seite das Wahrnehmbare.

Janus, ursprünglich ein Licht- und Sonnengott, wurde erst allmählich zum Gott allen Ursprungs, des Anfangs und des Endes, der Ein- und Ausgänge, der Türen und der Tore, zum Vater aller Dinge (auch der Quellen) und aller Götter.

Er steht für das Bewusstsein der Polarität in den ewigen Gesetzen, wie etwa Schöpfung/Zerstörung, Leben/Tod, Licht/Dunkelheit, Anfang/Ende, Zukunft/Vergangenheit, Links/Rechts usw., und damit für die Erkenntnis, dass sich beide Seiten letztlich der Dualität entziehen und damit auch einer objektiven Wertung, sie sind weder gut noch schlecht.

Ich brauchte nur zu akzeptieren, dass das, was ich für die Wirklichkeit hielt, eine Illusion war und in dem Moment, in dem ich auch bereit war, diese Illusion zu verlassen, weil ich eine andere Lebensform für mich erkannt hatte, eröffnete sich mir der Weg zu mir selbst.