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Tun, was zu tun ist!

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Vor allem, sei gut!

Einerseits hat „gut sein“ eine klare, ethische Dimension, andererseits bedeutet „gut sein“ auch besondere Fähigkeiten zu haben, sogenannte „skills“. Aber Haltung und Fähigkeiten tauchen nicht aus dem Nichts auf oder weil man sie gerne hätte. Somit gilt: „Gut sein“ beruht vor allem auf der eigenen Haltung und in zweiter Linie auf den eigenen Fähigkeiten und nicht dem Wissen!

Hier finden wir in Mythen und Geschichten interessante Hinweise. Die perfekten Helden haben jedenfalls beide Aspekte des „Gut-Seins“.

Der Beginn ist schwierig, weil man weiß, dass man die Komfortzone verlassen muss. Wenn nur ein Teil des Wesens auf ein großes Ziel zustrebt, dann ist nämlich die Wahrscheinlichkeit gering, das Ziel auch zu erreichen. Möglicherweise ist dies ein Grund, warum sich so wenige Menschen große Ziele überhaupt zutrauen.

Große Ziele sind nur durch Durchhalten zu erreichen. Und das hat etwas mit dem Glauben an sich selbst zu tun! Die Frage ist, ob ich wirklich glaube, dass ich es erreichen kann. Und das, was ich von mir selbst glaube, beinhaltet alle Aspekte meines Wesens.

Wenn ich im Grunde meines Herzens intuitiv weiß, dass da Nicht-Gutes in meinem Denken ist, fällt der Glaube oder die Überzeugung von mir selbst entsprechend aus. Wie sagt doch Adorno? „Es gibt kein richtiges Leben im falschen.“ In der ersten, ursprünglichen Textfassung lautete der Satz übrigens: „Es läßt sich privat nicht mehr richtig leben.“

Darum will ich richtig leben, ohne jegliche Einschränkung.