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Die Welt und ich - kein Unterschied

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Die Quintessenz

Auch ein Fluss trägt einen Namen, hat einen Charakter, eine Persönlichkeit und als Gesamtheit mag ich ihn oder eben nicht.

Doch er fließt, er ist nicht statisch, aus welcher Perspektive ich ihn auch sehen mag, er ist von einem Augenblick zum nächsten nie derselbe.

Jedes Kräuseln der Oberfläche, jeder Tropfen ähnelt dem vorigen und dem darauf folgenden, doch ist es nie das selbe Kräuseln oder der selbe Tropfen. Es gibt also keinen beständigen Fluss, den ich klar und eindeutig definieren könnte.

Auch mit der Wirklichkeit verhält es sich so, Physiker haben es aufgegeben, die Wirklichkeit definieren zu wollen, sie lässt sich allenfalls als ein Phänomen beschreiben.

Und mit uns Menschen ist es kein bisschen anders. Manchmal frage ich mich, wie ich auf gerade diesen oder jenen Gedanken komme, warum ich mich gerade so und nicht anders verhalten habe.

Wir sind ein Prozess, durch vieles beeinflusst, genauso wie wir durch unsere Haltung und unser Verhalten vieles beeinflussen. Jeder Menschen beeinflusst die Welt und andere genauso, wie er selbst von der Welt und den anderen beeinflusst wird.

Daher ist es sinnvoll und letztlich notwendig, sich dem zu stellen, der eigenen Beeinflussbarkeit wie der eigenen Beeinflussung.

Doch dazu muss man das Ganze sehen können.