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Die Welt und ich

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Das innere Bild

Als ich einmal einen Film über ein buddhistisches Kloster sah, war ich total fasziniert davon, wie die Mönche hintereinander das Kloster verließen. Sie gingen zügig auf die Pforte zu, ihren riesigen Hut in der Hand. In dem Moment aber, indem sie sich genau mittig in der Pforte befanden, setzten sie den Hut auf und gingen weiter.

Die Pforte war eine klare Zäsur, die sie mit ihrem Hut, wahrscheinlich für sich selbst, erkennbar markierten, so als würden sie ein inneres Schild aufstellen „Jetzt bin ich draußen“. Und genau die selbe Zäsur findet für sie statt, wenn sie das Kloster wieder betreten.

Jedes Schlagen der Glocke, jedes Mandala, das sie anfertigen, was immer sie auch tun, es hat einen inneren Sinn. So wie das Aufsetzen des Hutes in der Pforte, das sie vielleicht daran erinnern soll, all die Gedanken und Gefühle, die ihnen draußen begegnen, nicht zu bekämpfen, sondern sich auf sie einzulassen.

Ich selbst habe immer wieder nach einem solchen Bild für mich gesucht und bin immer wieder bei den Jedi gelandet. Der Film „Krieg der Sterne“ ist für mich eine perfekte Metapher für das ganz normale Leben, den extrem schmalen Grat wischen „Gut“ und „Böse“, die permanenten Verlockungen und die Angst, verführt zu werden.

Die Kernaussage des Filmes ist für mich, das niemand per se gut oder böse ist. es ist allein die Frage, wie wir auf das reagieren, was uns im Leben begegnet. Und das liegt an mir. Doch will ich es in die für mich stimmige Richtung lenken, dann muss ich dafür auch etwas tun, ganz konkret tun und nicht nur hoffen und mir wünschen.

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