Anmaßung

Wenn ich einen Erwachsenen
lobe oder auch kritisiere,
stelle ich mich über ihn,
im Positiven wie im Negativen.

Doch was bleibt ist die Arroganz,
die Anmaßung zu glauben,
einen anderen bewerten zu können.

(Selbst-) Organisation

Jeder Mensch, wirklich jeder,
organisiert sich von Anfang an
auf ein und die selbe Art und Weise.

Und doch macht jeder etwas anderes daraus.

Warum ich wage, was ich wage

Niemand weiß besser als ich,
wie es um mich steht,
doch nur Weniges weiß ich bewusst.

Doch in dem,
was ich zu erreichen glaube,
den Überzeugungen,
die ich von mir selbst habe,
darin wird mein Wesen sichtbar,
Positives wie Negatives,
Angenehmes wie Unangenehmes.

Zwei, die eins sind

Weder meine Empfindungen
noch mein Denken für sich
lassen mich die Welt erfahren.

Nur beide zusammen lassen
die Welt, Erkenntnis und Einsicht
in meiner Vorstellung entstehen.

Nur in meinen Überlegungen
trenne ich Empfindung vom Denken.

Reale Illusion

Was ich sehe,
ist nur eine Konstruktion,
eine Konstruktion im Geist,
eine Illusion, mehr nicht.

Und doch ist diese Welt real,
eine wunderbare,
prächtige Illusion.

Gut und Böse

Es gibt das Gute in jedem Menschen,
doch oft ist es zugeschüttet worden in dem Bestreben,
das eigene Leben optimal zu gestalten.

Als Kinder konnten wir nicht reflektieren,
was wir taten und wie wir uns entwickelten,
doch als Erwachsene können wir dies sehr wohl.

Es ist unsere Entscheidung, wie wir sein wollen,
es ist unsere eigene Bewusstheit,
die die Weichen stellt.

Janus

Jeder ist ein doppelköpfiger Janus,
weder eindeutig dies noch eindeutig das.

Man sieht vordergründig nur das eine,
das andere ist zwar dem Auge verborgen,
doch wer genau wahrnehmen kann,
der erlebt beide Seiten gleichermaßen.

Wie die Dinge sind

Die Intelligenz des Einzelnen
ist nichts anderes als ein Aspekt
der Intelligenz der Natur.

Und wenn jemand intelligenter
als ein anderer erscheint,
dann hat er nur weniger Blockaden.

Blockaden sind Annahmen
und keine Gegebenheiten.