Was ich wirklich will

Noch vor einigen Jahren hätte ich gesagt, dass ich meine Jahre zähle und feststelle, dass ich weniger Zeit zum Leben haben werde, als ich bereits gelebt habe.

Und ich hätte gesagt, dass ich keine Zeit mehr habe, mich mit Mittelmäßigkeit auseinanderzusetzen, dass ich kein Geschwätz mehr ertrage. Und so weiter und so fort.

Wie gesagt, vor wenigen Jahren hätte ich das noch gesagt. Auch heute will ich all den Schwachsinn nicht mehr, den unserer Gesellschaft tagaus, tagein produziert. Doch ich will mich dem nicht mehr entziehen, denn ich glaube, dass die Gesellschaft gerade dabei ist, sich völlig neu zu definieren.

Sie wandelt sich nicht, sondern es etwas völlig Neues im Entstehen. Kein Wandel, sondern etwas ganz anderes. Und das will ich unterstützen. Da will ich dabei sein.

Denn ich glaube an das Neue, auch wenn ich es noch nicht kenne.